Am 20. April 2016 hatte die BI “Kein Fracking in der Heide” die Firma Kimmeridge gefragt, wie die tatsächlichen Besitzverhältnisse an der Firma sind und welche Pläne sie im Feld Oldendorf verfolgt (vgl. post vom 08. Mai 2016). Der Geschäftsführer McMahon hat darauf nicht reagiert. Die BI hat ihm daraufhin nun ein Erinnerungsschreiben geschickt, um das nachhaltige Interesse an der Beantwortung der Fragen zu betonen. Das Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr McMahon,
vor einem Vierteljahr wandten wir uns mit einigen Fragen an Sie, die bis heute nicht beantwortet wurden. Wir möchten daher daran erinnern, dass in der Öffentlichkeit des Landkreises Harburg ein nachhaltiges Interesse daran besteht, darüber Transparenz herzustellen.

Die Fragen betrafen zum einen die wechselnden Besitzverhältnisse an der Kimmeridge GmbH und den damit verbundenen Firmen. Wir sind sehr daran interessiert zu wissen mit wem wir es zu tun haben und wie z.B. die Haftungsverpflichtungen für die Ewigkeitsaufgaben o.ä. geregelt sind. Was sind beispielsweise die Garantieerklärungen von AllianceBernstein noch wert, wenn Kimmeridge gar nicht mehr zu der Holding gehört?

Zum anderen sind wir anlässlich Ihrer Absage an die Samtgemeinde Stelle, an deren Informationsveranstaltung teilzunehmen, umso mehr daran interessiert, was denn Kimmeridge im Feld Oldendorf Verkleinerung plant. Sie gaben an, keine Planungen für das Gebiet der Samtgemeinde Stelle anzustellen. Worauf muss sich dann die Bevölkerung von Meckelfeld (z.B. Klein Moor, Großmoor) gefasst machen? Die Erinnerungen an die Sprengseismik der Firma Prakla in den fünfziger Jahren sind dort in der Bevölkerung noch wach, die Folgen (wie z.B. Gebäudeschäden) halten bis heute an. Daraus ergibt sich eine besondere Sensibilität der Menschen für das Thema seismischer Untersuchungen.

Wir bitten um Auskunft zu den angegebenen Themen. Was planen Sie, und wenn nicht in Stelle, wo dann?

Mit freundlichen Grüßen…

(Text: Ingo Engelmann)

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