09.11.2015: Ohlendorf informiert sich zum Thema Fracking im Aufsuchungsgebiet Oldendorf

Der Verein zur Erhaltung gesunden Lebensraumes e.V. Ohlendorf hatte die BI ‚Kein Fracking in der Heide‘ eingeladen. Mehr als 90 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung.

Vorweg informierte der Vorsitzende Dr. Lars Teschke über den gerade errungenen Erfolg der Bürgerinitiativen, die Y-Trasse für verstärkten Zug- und Güterverkehr gekippt und die Alpha-Trasse durchgesetzt zu haben.

Diese Nachricht und die Erfolge der Bürgerinitiativen gegen Fracking ermutigte die Zuhörerschaft,  der Absicht der fossilen Energieförderer etwas entgegenzusetzen, die im Aufsuchungsfeld Oldendorf nach Öl suchen wollen:

Keine Seismischen Untersuchungen im Aufsuchungsfeld Oldendorf!
Gelbe Verbotsschilder weisen darauf hin.

Renate Maaß, Mitglied der BI ‚Kein Fracking in der Heide‘ veranschaulichte die geologischen Verhältnisse im Untergrund der Region, der im Raum Seevetal durch die eiszeitlichen Rinnen geprägt ist. Die von der Firma Kimmeridge bereits im April für Ende 2015 angekündigten vibroseismischen Untersuchungen im Aufsuchungsgebiet Oldendorf können sich nachteilig auf Gebäude und Versorgungsleitungen auswirken. Um Schäden nachweisen zu können, sollte beizeiten eine Bestandsaufnahme erfolgen. Denn es gilt noch immer: Der Geschädigte muss nachweisen, dass die Firma schuld ist. Jedoch können die Bürgerinnen und Bürger und die Kommunen auch von ihrem Recht Gebrauch machen, diese Untersuchungen auf ihrem Grund und Boden nicht zuzulassen. Hierin fühlte sich die Zuhörerschaft durch den Kreistag Harburg unterstützt, der kürzlich beschlossen hatte, der Firma Kimmeridge das Betreten kreiseigener Liegenschaften für solche Untersuchungen zu untersagen.

Die Verbotsschilder fanden reißenden Absatz.

(Linda Engelmann)

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