Bürger triumphieren: Kein Fracking in der Heide!!!

Im Landkreis Harburg wird es kein Fracking und keine weitere Suche nach Erdöl geben. Im Niedersächsischen Ministerialblatt wurde mit Datum vom 25.10.17 knapp mitgeteilt, die Aufsuchungsfelder Oldendorf Verkleinerung (Landkreis Harburg) sowie Lüneburg Verkleinerung seien mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Dort wird nicht weiter nach Erdöl gesucht. Die Firma RDG verfogt nun noch über zwei Aufsuchungsfelder in Niedersachsen. Nach den Erfahrungen mit anderern Firmen (z.B. in Schleswig-Holstein) ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich die Firma RDG auch hier zurückzieht.

Offen bleibt, ob RDG die Option der Erdwärmegewinnung in den Feldern Oldendorf und Lüneburg weiter voranbringen will oder ob es sich hier um einen kompletten Rückzug handelt. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, das ein anderer Wettbewerber die Nachfolge von RDG antreten möchte. Das würde dann ein komplett neues Erlaubnisverfahren erforderlich machen.

Der BI ist nun klarer, warum die letzten Anfragen an das Landesbergamt so überaus unkonkret, vernebelt und hinhaltend beantwortet wurden. Vermutlich zeichnete sich für das LBEG schon seit längerem ab, dass hier keine weiteren Aufsuchungsaktivitäten zu erwarten sind. Statt das aber den besorgten Bürgern so oder zumindest verblümt mitzuteilen, gab es ärgerlich unzulängliche Scheinantworten, mit denen keiner was anfangen konnte. Das LBEG bewegt sich hier unverändert in der Tradition der Abwehr von Bürgerinteressen. Es ist für die BI die Fortsetzung der unerträglichen Betonpolitik des LBEG, dass außer zwei kargen Mitteilungen im Ministerialblatt keinerlei Informationen zugänglich sind – weder auf der Homepage des LBEG (im Kartenserver des LBEG sind die Aufsuchungsfelder Oldendorf-Verkleinerung und Lüneburg-Verkleinerung nach wie vor existent) noch durch Pressemitteilung, auch die RDG hat auf der Homepage noch nichts aktualisiert.

Wie auch immer – die Bürger stoßen auf ihren Erfolg an, die BI hat ihr Ziel erreicht:

KEIN FRACKING IN DER HEIDE!

 

(Ingo Engelmann)

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